Alle Bücher

[Buchcover: Microformats]

Florence Maurice
Microformats
entwickler.press
ISBN: 978-3868020175
Preis: 29,90 EUR
bei amazon bestellen

  1. Vorwort
  2. Mikroformate für Surfer
  3. Wichtige Basis: Semantisches (X)HTML
  4. Grundprinzipien von Mikroformaten
  5. Einfache Mikroformate
  6. Zusammengesetzte Mikroformate
  7. Mikroformat-"Design-Patterns"
  8. Mikroformate und Barrierefreiheit
  9. Unterstützung für den Einsatz von Mikroformaten
  10. Mikroformate gestalten
  11. Mikroformate weiterverarbeiten
  12. Referenz

online-offline > bücher > Microformats

Welche Inhalte erkennen Browser oder Suchmaschinen, wenn sie auf Ihrer Webseite landen? Keine! Denn sie können in der Regel nur die Struktur eines Dokuments interpretieren, etwa was eine Überschrift ist, nicht aber dessen Inhalt. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie bei der Gestaltung Ihrer Seiten Mikroformate einsetzen. Für die menschlichen Besucher Ihrer Webseite ändert sich dadurch nicht viel - für die maschinellen Besucher tun sich hingegen völlig neue Welten auf.

Ein Beispiel: Sie planen eine Veranstaltung und geben auf Ihrer Webseite Datum, Uhrzeit und Ort der Veranstaltung an. Wenn Sie diese Angaben mit dem entsprechenden Mikroformat hCalendar kennzeichnen, erkennen Browser und Suchmaschinen nicht nur automatisch, dass es sich um einen Termin handelt - die Seitenbesucher können diesen auch mit einem einzigen Mausklick in ihr bevorzugtes Kalenderprogramm (z.B. Microsoft Outlook, Apples iCal oder Lotus Notes) importieren.

Natürlich ist das bei weitem nicht die einzige Einsatzmöglichkeit für Mikroformate ...

Details zum Inhalt

Kapitel 1 beschäftigt sich einerseits mit dem Semantischen Web »in Großbuchstaben« und zeigt andererseits, wie sich über Mikroformate Semantik in Webseiten bringen lässt. (Und dort erfahren Sie natürlich auch, was sich denn hinter diesen Begriffen verbirgt.)

In Kapitel 2 sehen Sie, wie Surfer von Mikroformaten profitieren. Das beinhaltet zusätzliche Funktionen, die Browser zur Verfügung stellen können, und verbesserte Suchmöglichkeiten durch Suchmaschinen.

In Kapitel 3 wird die Basis für Mikroformate vorgestellt: das semantische (X)HTML, dann erläutert Kapitel 4 die Prinzipien, die für alle Mikroformate gelten.

Kapitel 5 und 6 sind besonders umfangreich, in ihnen werden die einzelnen Mikroformate erläutert. Es gibt zwei grundlegende Arten von Mikroformate einfache Mikroformate und zusammengesetzte. Kapitel 5 stellt die einfachen Mikroformate vor: Sie erfahren, wie Sie mit XFN Freundeslisten auszeichnen, die Lizenz für Inhalte spezifizieren oder über Tags die Inhalte verschlagworten.

Dann folgt das Kapitel 6 zu den zusammengesetzten Mikroformaten. Diese decken ganz unterschiedliche Anforderungen ab: Das reicht von geo für Geoinformationen über adr zur Auszeichnung von Adressen bis hin zu hCard für Kontakt- und sonstige Informationen zu Personen/Organisationen. Ein weiteres wichtiges Mikroformat ist hCalendar für Termine. Auch drei Formate, die sich erst in der Entwurfsphase befinden, werden beschrieben: hAtom für syndizierbare Inhalte (inklusive der Microsoft-Variante WebSlices), hReview für Besprechungen und hResume für Lebensläufe.

Es gibt bestimmte prinzipielle Entscheidungen, die bei einzelnen Mikroformaten berücksichtigt werden und auch für neue Mikroformate gelten - die so genannten Design-Patterns. Kapitel 7 fasst die bei Mikroformaten verwendeten Design-Patterns zusammen. Daran schließt Kapitel 8 an, das bestimmte Probleme bespricht, die sich beim Einsatz von Mikroformaten für die Zugänglichkeit von Webseiten ergeben, ein Thema, das in der Blogosphäre heiß diskutiert wird.

In Kapitel 9 dreht sich alles um nützliche Tools für die Arbeit mit Mikroformaten, bevor Sie in Kapitel 10 Tipps für die Gestaltung von mikroformatierten Inhalten per CSS bekommen. Schließlich stellt Kapitel 11 noch Tools vor, um Mikroformate weiterzuverarbeiten: Webservices, Codebibliotheken und Sonstige.

Im Anhang finden Sie eine Referenz der einfachen und zusammengesetzten Mikroformate. Außerdem ist der Prozess beschrieben, der durchlaufen werden muss, um ein neues Mikroformat zu erstellen.