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CSS3 - der Leitfaden für Webdesigner

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August 2010

HTML & CSS

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September 2009

PHP 5.3 & MySQL 5.1

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Das Website-Handbuch

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Jetzt lerne ich CSS

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Webpublishing: HTML

HTML ist die Seitenbeschreibungssprache für Internetdokumente. Die meisten Seiten, die Ihnen beim Internetsurfen begegnen, sind in HTML geschrieben. Die Beschäftigung mit HTML ist also angesagt, wenn Sie Internetseiten selbst erstellen wollen.
HTML selbst steht für Hypertext Markup Language – also Hypertext "Auszeichnungssprache". Mit Hypertext ist einfach die Tatsache gemeint, dass die Seiten durch Links miteinander verbunden werden können.
Eine Auszeichnungssprache zeichnet einzelne Textelemente aus, indem sie diese beispielsweise als Überschrift oder als Absatz definiert. So steht h1 in HTML für eine Überschrift der ersten Ordnung (header 1) und mit <h1>Internet</h1> legt man fest, dass es sich bei dem Text zwischen <h1> und </h1> um eine Überschrift handelt.
Übrigens: Es lohnt sich, HTML zu lernen, denn das Grundprinzip von HTML ist recht einfach – mit ein Grund für den großen Erfolg des WWW.
Eine Neuformulierung von HTML auf XML-Basis ist -> XHTML.

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Webpublishing: XHTML

XHTML ist eine Neuformulierung von HTML auf der Basis von XML und galt lange als der Nachfolger von -> HTML. Es ist also ebenfalls eine Seitenbeschreibungssprache für Internetdokumente. Im Vergleich zu HTML ist die Syntax strenger, es folgt den Regeln von -> XML.

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Webpublishing: CSS zur Formatierung von HTML-Elementen

Wenn Sie sich bereits mit -> HTML beschäftigt haben, ist CSS eine sinnvolle Erweiterung. Mit CSS bestimmen Sie das Aussehen von HTML-Seiten. Über HTML legen Sie fest, dass ein Textabschnitt eine Überschrift sein soll, mit CSS definieren Sie, wie diese im Detail aussehen soll: die Schriftfarbe, -größe, Position, Ausrichtung.
CSS steht für „Cascading Stylesheets“ - auf Deutsch Kaskadierende Formatvorlagen. Kaskadierend bedeutet hier, dass verschiedene Regeln bei der Entscheidung, wie ein konkretes Element formatiert wird, zur Anwendung kommen.
Die Formatierungen mit CSS können für mehrere Dokumente angegeben werden und so ein einheitliches Erscheinungsbild garantieren. Bei einem konsequenten Einsatz von CSS lassen sich Dokumente in ihrem Aussehen ändern, ohne etwas am Dokument selber modifizieren zu müssen.
CSS bietet erstaunliche Möglichkeiten und es lohnt sich, sich damit genauer zu beschäftigen. Einen faszinierenden Einblick in die Möglichkeiten von CSS bietet www.csszengarden.com: Ein und dieselbe Seite kann man in verschiedenen Designs ansehen, die nur über CSS realisiert sind.
Mein Buch "Jetzt lerne ich CSS", das bei Markt+Technik erschienen ist, bietet einen Einstieg in CSS. mehr Info | bei amazon bestellen

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Datenaustauschformat: XML

Irgendjemand sagte einmal: mit XML können Sie alles machen – außer Ihren Hund waschen. Dem wäre wohl doch noch einiges hinzuzufügen. Auch beim Kaffeekochen oder erst recht beim Kaffeetrinken ist mir XML bisher nicht so richtig hilfreich vorgekommen ;-)
Eines aber zeigt dieser Ausspruch ziemlich deutlich: XML ist unglaublich vielfältig und gerade deshalb ist es auch so schwierig zu sagen, was XML genau ist.
XML – und das ist erst einmal etwas abstrakt – ist ein Satz an Regeln, wie Auszeichnungssprachen zu definieren sind.

Inzwischen gibt es sehr viele Auszeichnungssprachen, die den Regeln von XML folgen, z.B.:

  • XHTML – eine Neuformulierung von -> HTML – auf der Basis von XML
  • SVG – eine Sprache, um Vektorgrafiken zu beschreiben
  • DocBook, ein Format für Dokumentationen und wissenschaftliche Arbeiten etc.

Außerdem setzen sehr viele Programme XML als Austauschformat ein, z.B. OpenOffice. Die Dokumente, die Sie dort erstellen, werden intern als komprimierte XML-Dateien gespeichert. Viele Konfigurationsdateien von Programmen sind ebenfalls in XML verfasst.
Allgemein gesprochen definiert XML ein Datenaustauschformat und kommt immer dann zum Einsatz, wenn Daten zwischen verschiedenen Anwendungen ausgetauscht oder auch in verschiedenen Formaten publiziert werden sollen.
Es gibt viele Technologien, die mit XML eingesetzt werden, wie z.B. -> DTDs zur Definition von XML-Formaten und -> XSLT zur Transformation von XML-Dokumenten in andere Formate wie HTML oder PDF.
Das Gute an XML: Die Regeln sind relativ einfach zu erlernen. Wenn Sie diese erst einmal beherrschen, können Sie auch ganz rasch das Format einer XML-Anwendung verstehen.
Aber um noch mal auf Kaffeekochen und -trinken zurückzukommen. Gänzlich unkulinarisch ist XML nicht, denn es gibt immerhin RecipeML, eine XML-basierte Sprache zum Austausch von Rezepten.

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Definition von XML-Formaten: DTD

DTD steht für Documenttype Definition und ist eine Zusatztechnologie zu -> XML. Mit XML kann man an sich ja selber Elemente und Attribute definieren. Möchte man solche Dokumente jedoch weiter verarbeiten oder auch mit anderen austauschen, muss es eine Möglichkeit geben, festzulegen

  • wie die einzelnen Elemente heißen,
  • welche Elemente in welcher Reihenfolge vorkommen können,
  • wie oft ein einzelnes Element dastehen darf,
  • ob ein einzelnes Element obligatorisch ist und
  • welche Attribute eingesetzt werden dürfen.

Hierzu dienen die Dokumenttypdefinitionen - die DTDs.

Wenn man eine DTD hat, kann man überprüfen, ob ein bestimmtes XML-Dokument den dort bestimmten Angaben entspricht. Diese Überprüfung nennt man auch "Validierung", ein Dokument, was eine DTD besitzt und ihr entspricht, heißt "gültig".
Für die bekannten XML-Formate gibt es solche DTDs. Mit dem Validator des W3-Konsortiums beispielsweise kann man eigene -> XHTML-Dokumente validieren.
Auch in -> HTML- oder XHTML-Dokumenten sollte sich normalerweise am Anfang ein Verweis auf die zugehörige DTD und damit die verwendete (X)HTML-Version befinden. Welche benutzt wird und wie der Verweis geschrieben ist, beeinflusst die Darstellung des HTML-Dokuments im Browser.
DTDs haben einige Nachteile: Einerseits kann man beispielsweise nicht festlegen, dass der Inhalt eines Elements nur Zahlen sein dürfen, anderseits sind DTDs in einer eigenen, nicht xml-konformen Syntax geschrieben. Abhilfe verspricht hier XML-Schema, ebenfalls eine Technik, um XML-Dokumente zu beschreiben.

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XML-Dokumente transformieren: XSLT

XSLT ist eine Technik, die mit -> XML eingesetzt wird. Sie ermöglicht es, XML-Dokumente in andere Formate zu verwandeln. Dies kann ein anderes XML-Format sein wie beispielsweise WML (Wireless Markup Language - das "HTML für Handys"), -> XHTML, SVG (Scalable Vector Graphics) oder auch ein Format, was mit XML weniger zu tun hat wie HTML, PDF oder beliebige Textdateien.
Zusätzlich kann man mit XSLT die Daten aus dem XML-Dokument filtern und sortieren.

XSLT selbst steht für eXtensible Stylesheet Language Transformations und ist eine vom W3-Konsortium standardisierte Technik.

Die Transformation über XSLT kann sowohl in einem der neueren Browser durchgeführt werden oder auch mit speziellen Tools wie saxon oder xalan.

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Webprogrammierung: Dreamweaver

Auch wenn HTML im Prinzip wunderbar einfach ist, ist es in der Praxis doch mühsam, ganze Projekte per Hand zu erstellen. Da setzt Dreamweaver ein, es ist wunderbares Tool, das Ihnen bei der Erstellung von Webseiten hilft. Teilweise können Sie genauso arbeiten wie Sie es aus Word oder Writer kennen: einfach schreiben und formatieren, ohne sich um den Quellcode und die komischen Befehle mit den spitzen Klammern zu kümmern. Teilweise, sagte ich, denn bei ganzen Webseiten brauchen Sie dann doch immer wieder auch solide HTML/CSS-Kenntnisse.

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Webprogrammierung: JavaScript

Haben Sie Ihre Webseite mit -> HTML strukturiert und mit -> CSS gestaltet, wollen Sie vielleicht ein bisschen Dynamik reinbringen und die Seite benutzerfreundlicher gestalten.
JavaScript ist eine Skriptsprache, die hauptsächlich fürs Webpublishing eingesetzt wird.
Beispielsweise wird JavaScript zur Überprüfung der Eingabe von Formularen eingesetzt: Damit kann man sicherstellen, dass alle notwendigen Angaben auch ins Formular eingetragen wurden.
JavaScript ist für viele angehende Webentwickler die erste Begegnung mit Programmierung – man kann Fallunterscheidungen machen – etwas soll nur unter bestimmten Bedingungen geschehen – oder auch Schleifen bauen, mit denen etwas mehrmals ausgeführt wird. Fallunterscheidungen braucht man beispielsweise bei der Überprüfung von Formularen: Wenn keine Eingabe getätigt wurde, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben, sonst wird das Formular abgeschickt.
Modernes JavaScript ist "unobtrusive", das heißt so viel wie "unaufdringlich": Die Webseite funktioniert auch ohne JavaScript, aber mit JavaScript ist die Bedienung komfortabler. Gerade bei komplexeren Anwendungen helfen dann Code-Bibliotheken wie jQuery.

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jQuery

jQuery ist eine JavaScript-Bibliothek, die die Programmierung von JavaScript ungeheuer erleichtert. Ganz rasch lassen sich fortgeschrittene Effekte erzielen, ohne dass man sich mit nervigen Browsernunterschieden und komplexen Dingen herumschlagen muss. Wer jQuery kennt, wird es lieben - zumindest war es bei mir so. Es bietet genau das, was sein Motto verspricht: "Mehr tun und weniger Code schreiben".
Umschlagbar sind auch die vielen Plug-ins für spezielle Anforderungen, sei es für Bildergalerien, Formularvaliderung und und und.

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Webprogrammierung: PHP

PHP gehört zur fortgeschrittenen Webseiten-Programmierung.
Normale -> HTML-Seiten sind statisch. Das heißt,. hat man sie einmal erstellt, ändern sie sich nicht und zeigen immer dieselben Informationen an. Anders ist das mit PHP. Mit PHP können Webseiten dynamisch generiert werden, die erst beim Aufruf erzeugt werden – beispielsweise in Abhängigkeit von der Eingabe einer Surferin.
Hierzu ein Beispiel: In ein Formular gibt jemand ein, welche Buchtitel er sehen möchte, und bekommt dann eine Seite angezeigt, auf der genau die gewünschten Informationen dargestellt werden.
PHP dient also dazu, HTML-Seiten dynamisch zu erzeugen.
Die Einsatzbereiche von PHP sind sehr weit: das reicht von einfachen Gästebüchern bis zu Online-Shops, Foren oder komplexen Content-Management-Systemen.
PHP ist eine serverseitige Skriptsprache, d.h. die PHP-Befehle werden auf dem Server abgearbeitet und nicht auf dem Client, dem Browser, wie beispielsweise bei -> JavaScript. Besonders beliebt ist PHP in der Kombination mit -> MySQL, einem Datenbankmanagementsystem, das ebenfalls kostenlos zur Verfügung steht.
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Webprogrammierung: MySQL

Datenbanken leisten auch im Internet ernorme Dienste, beispielsweise beim Verwalten der Daten für ein Shop-System: einerseits sind da die Produkte, die verkauft werden, mit allen zugehörigen Informationen und andererseits natürlich auch die Kunden mit den Adressen etc.
Im Internet wird als Datenbankmanagementsystem sehr gerne MySQL eingesetzt, da es kostenlos zur Verfügung steht. Besonders häufig wird MySQL in Verbindung mit -> PHP verwendet: MySQL verwaltet die Daten und PHP nimmt Verbindung zur Datenbank auf und stellt das Ganze dann als übersichtliche -> HTML-Dokumente zur Verfügung.

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